Experten sind sich einig: Der Beruf des Verkäufers taugt zum Traumberuf. Und in der Tat: Der Verkäufer spielt gerade im digitalen Zeitalter eine ganz wichtige Rolle, weil er dem Kunden hilft, sich im Angebotsdschungel zurechtzufinden.

Mit einem Lachen verkauft es sich viel leichter

Verkäufer haben es in der Hand, ihre Kunden glücklich zu machen. Sie können aber nicht nur ihre Kunden glücklich machen, sondern auch sich selbst. Und wie machen sie das? Indem sie viel lachen und sie mit diesem Lachen Kunden anstecken, ebenfalls zu lachen.

Und Lachen ist bekanntlich gesund, weil es den Pulsschlag senkt und dadurch positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System hat. Fakt ist: Menschen, die viel lachen, haben einen ähnlich niedrigen Ruhepuls wie Sportler. Deshalb lieben Kunden Verkäufer, die Lockerheit und Leichtigkeit versprühen. Merken Sie sich darum: Eine optimistische Grundhaltung und eine positive Ausstrahlung sind die beste Voraussetzung für einen dauerhaften Verkaufserfolg.

Erfolg erfordert tägliche Aktionen

Einem erfolgreichen Verkäufer kann es schon mal passieren, dass er aufgrund guter Auftragslage nachlässig wird und seine Verkaufsaktivitäten drosselt. Genau das sollte er aber nicht tun, sondern weiterhin aktiv und mit großer Begeisterung Kunden akquirieren und aktiv das Verkaufsgebiet ausbauen. Denn wenn er mehr Aufträge erhält als er bedienen kann, kann er höhere Preise durchsetzen und muss nicht jedes Angebot annehmen.

Erfolgreiche Verkäufer genießen die Kundenbeziehung als Glücksquelle

Alle wissen es: Soziale Beziehungen sind entscheidend für das persönliche Glücksempfinden. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Beziehungen beruflicher oder privater Natur sind. Deshalb haben Verkäufer einen klasse Beruf, denn sie können über soziale Kontakte nun wirklich nicht klagen. Zudem bereiten sie sich auf Kundentermine ganz besonders vor und denken sich in den Kunden und seine Situation hinein. Je besser sie sich vorbereiten und je besser das Kundengespräch verläuft, desto zufriedener wird der Kunde und desto eher wird er zu einem Fan.

Erfolgreiche Verkäufer feiern täglich

Was meine ich damit? Ganz einfach, sie machen sich bewusst, dass sie täglich Teilerfolge erleben. Damit sie diese nicht vergessen, führen sie ein Glückstagebuch. Indem sie jeden Abend drei Dinge notieren, die sie heute gut gemacht oder die sie glücklich gemacht haben: ein gutes Gespräch mit einem Kunden, eine neue Anfrage, ein gutes Gespräch mit einem Kollegen. Es gibt viele solcher Momente, die jeder Verkäufer täglich erlebt. Aber nur wer diese Momente wirklich wahrnimmt und sie notiert, kann sich später leichter und immer wieder daran erinnern. Und jeder Glücksmoment steigert das Selbstbewusstsein des Verkäufers.

Mit Optimismus den Idealkunden erkennen

Jeder Verkäufer weiß es: Es gibt Kunden, die er mag und es gibt Kunden, die er nicht mag. Und es gibt Kunden, die großen Bedarf haben und andere Kunden, die kaum Bedarf haben. Für den Verkäufer geht es darum, dass er den möglichst idealen Kunden erkennt und ihn fokussiert. Um ihn zu erkennen, stellt er Fragen wie: “Zu welcher Zielgruppe habe ich den idealen Zugang?” Oder: “Wie kann ich meine Stärken am besten bei meinen Kunden einbringen?” Je mehr der Verkäufer über den potenziellen Kunden weiß, umso besser kann er sich in den Kunden hineinversetzen und eine optimale Beziehung zu ihm aufbauen. So wird aus dem Idealkunden schon bald ein glücklicher Stammkunde.

Wie der Verkäufer sich selbst wahrnimmt

Keine Frage, nicht alles läuft im Verkäuferalltag rosig. Deshalb muss der Verkäufer lernen mit negativen Erfahrungen umzugehen. Nur so kann er langfristig eine optimistische Grundhaltung aufbauen. Wobei Sie wissen müssen, dass das Gehirn nicht zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unterscheidet. Darum kann der Verkäufer aus jedem Misserfolg die positiven Aspekte herausarbeiten und jederzeit aus diesen Erfahrungen lernen.

Und wie kann er das konkret machen? Indem er vergangene Verkaufssituationen noch einmal betrachtet und ihnen eine neue Bedeutung gibt. Nehmen wir einmal an, es gab ein Verkaufsgespräch, bei dem am Ende der Verkäufer mit einem bestimmten Gefühl nach Hause ging: “So ein arroganter Schnössel.” Diesem Erlebnis kann er jetzt eine neue Bedeutung geben, indem er sagt: “Ich glaube, der stand enorm unter Druck. Sein Auftreten war bestimmt reiner Selbstschutz!” So kann der Verkäufer aus der zunächst negativen Situation lernen und sich auf neue, ähnliche Situationen in der Zukunft vorbereiten.

Kunden kaufen nicht von Pessimisten

Kunden wollen von Siegern kaufen und nicht von Verlierern. Deshalb muss der Verkäufer lernen den inneren Kritiker auszuschalten und negative Gedanken zu stoppen. Denn wie wollen Sie ein erfolgreiches Verkaufsgespräch erwarten, wenn Sie auf dem Weg zum Kunden denken “Das klappt ja eh nicht” oder “Heute mache ich bestimmt keinen Abschluss.” Wenn Sie mit dieser Haltung ankommen, haben sie bestimmt schon verloren. Und im schlimmsten Fall können Sie ja nur ein Nein erhalten, mehr nicht. Deshalb: Stoppen Sie solche negativen Gedanken und machen Sie sich stattdessen Mut. Glauben Sie daran, dass auf ein Nein bald ein Ja folgt.

Fassen wir noch einmal zusammen: Verkäufer, die positiv auftreten und ihre negativen Gedanken ausschalten, treten lockerer und gelassener auf und sorgen für eine bessere Stimmung beim Kunden. Das führt zu mehr Verkäufen, denn Kunden lieben lockere Verkäufer.